INKA ist eine App, speziell für Patient:innen mit überaktiver Blase.
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Behandlung
Eine Reizblase mit häufigem Harndrang, der kaum zurückgehalten werden kann, und sogar Urinverlust auf dem Weg zur Toilette machen Reisen zum Problem: Wenn der Reisebus keine Toilette hat, der Pilgerweg keine Büsche bietet oder die einzige Toilette im Flugzeug besetzt ist, ist die Gefahr eines „Malheurs“ groß – manche(r) Betroffene(r) hat sich schon peinliche Kommentare anhören müssen und verzichtet lieber auf das Reisen. Eine andere – nicht zu empfehlende – Strategie ist, nichts mehr zu trinken, um über das Dursten die Urinausscheidung zu drosseln. Doch diese „Masche“ ist nicht ganz ungefährlich: vor allem in warmen Reiseländern kann der Körper regelrecht austrocknen, Hitzschlag und Kollaps drohen. So verursachte Stürze bedingen eine Verletzungsgefahr, so dass die ganze Reise zu einem Albtraum werden kann. Im Alltag und auf Reisen kann Ihnen INKA helfen. INKA unterstützt Sie mit einem Miktionsprotokoll, einer Erinnerungsfunktion Ihrer Medikamente für überaktive Blase, bietet Ihnen Übungsanleitungen für den Beckenboden und hilft durch Ablenkungsübungen länger auszuhalten. So kann Ihre Reise getrost stattfinden.
Wussten Sie schon, dass Blasenschwäche im Alter ganz normal ist – und ein offenes Gespräch mit dem Partner
oft entlastet?
Mit zunehmendem Alter verändert sich auch der Harntrakt: Männer entwickeln häufiger Prostatabeschwerden,
Frauen durch Östrogenmangel und Beckenbodenschwäche eher eine Harninkontinenz. Rund 40 % der Menschen über 70 sind davon betroffen – beide Geschlechter gleichermaßen.
Viele Partner bemerken das Problem ohnehin schon, bevor es angesprochen wird. Ein kurzer, unkomplizierter Hinweis wie „Ich brauche jetzt Vorlagen“ oder „Ich muss öfter die Wäsche wechseln“ reicht oft aus, um das Thema klar, aber undramatisch zu benennen. Das schafft Vertrauen und zeigt: „Wir gehen gemeinsam damit um.“
Auch Harnverlust beim Sex, besonders bei Frauen mit Beckenbodenschwäche, ist häufiger als gedacht und meist weniger belastend für den Partner, als Betroffene befürchten. Vorher die Blase zu entleeren, ein Handtuch zu verwenden oder Positionen mit weniger Druck auf die Blase zu wählen, kann helfen.
Offenheit und kleine praktische Maßnahmen können die Situation deutlich entspannen – und partnerschaftliche Nähe bleibt ungestört.
Diese Frage zielt auf die Belastungsinkontinenz ab, die klassischerweise bei Frauen nach Geburten auftritt. Unter Belastungsinkontinenz wird Urinverlust beim Husten, Lachen oder bei Bewegung verstanden.
Lange Zeit wurde angenommen, dass die Überdehnung des Beckenbodens die Hauptursache für die Belastungsinkontinenz sei. Vermutlich sind die Zusammenhänge aber komplizierter: So kommt es unter der Geburt auch zu einer Dehnung des N. pudendus, des Nerven, der die Beckenbodenmuskulatur mit Nervenimpulsen versorgt.
Geburtsunabhängige Mechanismen sind eine nachlassende Qualität der bindegewebigen und elastischen Fasern des Beckenbodens, eine schlechte Versorgung mit weiblichen Geschlechtshormonen, den Östrogenen und ein drastisches Übergewicht.
Das heißt aber auch im Umkehrschluss, dass Frauen, die nie geboren haben oder auch sehr sportliche Frauen eine Belastungsinkontinenz erleiden können. Untersuchungen an Sportstudentinnen geben den Prozentsatz der Betroffenen mit ungefähr 20% schon unter 30 Jahren an.
Natürlich können auch Nonnen und Sportlerinnen andere Inkontinenzformen bekommen: Eine Überaktive Blase mit häufigem und nötigem Harndrang oder eine Überlaufinkontinenz mit schlechter Blasenentleerung kann bei jedem Menschen, bei Mann und Frau und sogar schon bei Kindern auftreten.
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[1] Hilfe für die entzündete und gereizte Blase (2017). https://www.uniklinik-freiburg.de/presse/publikationen/im-fokus/urologie-hilfe-fuer-die-entzuendete-und-gereizte-blase.html (Stand: 21.05.2025)
[2] Urologische Spasmolytika: Anticholinergika. Wirkstoff Aktuell, Ausgabe 4/2013. https://www.akdae.de/fileadmin/user_upload/akdae/Arzneimitteltherapie/WA/Archiv-Fertigarzneimittel/Urologische-Spasmolytika.pdf
[3] Kretschmer N (2024). D-Mannose bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen. https://www.gelbe-liste.de/urologie/d-mannose-wiederkehrende-harnwegsinfekte (Stand: 13.06.2025)
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