INKA ist eine App, speziell für Patient:innen mit überaktiver Blase.
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Tipps
Durch Kräftigung der Beckenbodenmuskeln können die Organe Scheide, Harnröhre und Blase besser in ihrer Verankerung gestützt werden und damit ihre normale Funktion ausüben.
Dies bedarf aber der Fähigkeit, den Beckenboden auch willkürlich anspannen zu können. Dies kann durch eine Palpation des Muskels durch den Arzt oder ggf. auch Physiotherapeuten geprüft werden.
Wer den Beckenbodenmuskel nicht willkürlich anspannen kann, der profitiert auch nicht von allgemeinen Übungen auf der Matte oder nach Broschüren Anleitung und benötigt eine spezielle Anleitung unter Nutzung einer Elektrostimulation.
Die Reizblase hat ihre Ursache nicht in einer Gewebeschwäche, sondern in einer Überaktivität des glatten Blasenmuskels. Auch hier können Blasentraining bzw. physiotherapeutische Übungen helfen, allerdings keine Kräftigungsübungen, sondern durch die Erlernung von Entspannungsübungen zur Gegensteuerung der Muskelüberaktivität.
Bestimmte Verhaltensweisen und Techniken helfen beim Abmildern eines starken Harndranges und des rechtzeitigen Erreichens der Toilette ohne Urinverlust.
Wenn sich die Symptome trotz verordneter Krankengymnastik verschlimmern, kann eine spezialisierte Therapie helfen. Physiotherapeuten mit Physio-Pelvica-Zertifikat verfügen über besondere Expertise und unterstützen mit gezielten Übungen.
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[1] Hilfe für die entzündete und gereizte Blase (2017). https://www.uniklinik-freiburg.de/presse/publikationen/im-fokus/urologie-hilfe-fuer-die-entzuendete-und-gereizte-blase.html (Stand: 21.05.2025)
[2] Urologische Spasmolytika: Anticholinergika. Wirkstoff Aktuell, Ausgabe 4/2013. https://www.akdae.de/fileadmin/user_upload/akdae/Arzneimitteltherapie/WA/Archiv-Fertigarzneimittel/Urologische-Spasmolytika.pdf
[3] Kretschmer N (2024). D-Mannose bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen. https://www.gelbe-liste.de/urologie/d-mannose-wiederkehrende-harnwegsinfekte (Stand: 13.06.2025)
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